Das richtige Kauen

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Das richtige Kauen 2017-07-25T11:04:00+00:00

Gut gekaut ist halb verdaut

Sie kennen bestimmt den Spruch „Gut gekaut ist halb verdaut“. In diesem alten Sprichwort steckt sehr viel Wahres. Denn schon während des Kauens beginnt nicht nur die mechanische Aufspaltung, sondern auch die Zergliederung der Nahrung in ihre kleinsten Bestandteile. Tatsächlich ist der Mund erster Bestandteil des Verdauungstraktes. Die anschließende Verdauung führt die Nahrung über den Magen hin zu Dünn- und Dickdarm und endet am Anus, wo sie letztendlich ausgeschieden wird. Bis dahin ist es aber ein sehr langer und komplexer Prozess. Wenn an erster Stelle, nämlich dem Mund, die Nahrung schon nicht richtig aufgespalten wird, dann kann auch der komplette weitere Prozess nicht mehr richtig funktionieren und kommt ins Wanken.

Die Qualität der Verdauung hängt in erster Linie vom richtigen Kauen ab. Wird nicht richtig gekaut, sind Verdauungsprobleme bereits vorprogrammiert.

Der Körper kann die Nährstoffe nicht mehr richtig aufnehmen, übersäuert, bildet Schlacken, es kommt zu Gärung und dementsprechenden Begleiterscheinungen wie Völlegefühl, Durchfall, Blähungen usw.. Schlimmer noch, die durch nicht ausreichendes Kauen gebildeten Schlacken können sich dauerhaft in den langen Darmschlingen festsetzen und dabei zur Bildung eines Kotbauches beitragen. In dem Falle setzen sich die Schlacken dauerhaft an den Darmwänden fest und bleiben dort, ohne massiven Aufwand, dauerhaft. Äußerlich wird dann der Bauch immer dicker und dicker und innerlich kommt es zu Fäulnis, Giftstoffen, Parasiten und allen weiteren Folgeerscheinungen wie beispielsweise Pilzen oder ein dauerhaft geschwächtes Immunsystem. Das richtige Kauen ist also wirklich elementar wichtig und wir möchten an dieser Stelle über die Hintergründe und die richtige Vorgehensweise aufklären.

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Warum das lange Kauen so wichtig ist

Wie im vorherigen Abschnitt erwähnt, ändert sich der Geschmack bei unterschiedlicher Zeit des Einspeichelns. Das liegt daran, da sich in unserem Speichel viele verschiedene Enzyme befinden, die unsere Nahrung bereits im Mund in verschiedene Bestandteile aufspalten. Deswegen fängt auch in der Wissenschaft der Prozess des Verdauens bereits im Mund an. Lässt man sich zu wenig Zeit beim Einspeicheln oder schluckt Nahrung gar herunter, so überspringt diese den Prozess des Verdauens im Mund und gelangt direkt in den Magen und anschliessend in den Darm. Der Körper ist aber elementar darauf angewiesen, die Nahrung bereits im Mund verdauen zu lassen. Geschieht dies nicht, so muss er im Magen durch vermehrte Säurebildung nachwirken. Der unverdauten Nahrung im Magen wird mehr Säure zugesetzt, sodass damit die Aufspaltung vorangetrieben werden kann. Dadurch übersäuert der Körper und wird überdurchschnittlich hoch belastet. Giftstoffe werden leichter freigesetzt, es kommt zu Fäulnisbildung, saurem Aufstoßen und Blähungen. Geschieht dies regelmäßig, so ist der ideale Nährboden geschaffen, um Schlacken im Darm anzusetzen und Bakterien sowie Parasiten einen angenehmen Wohnraum zu verschaffen. Ist dies einmal der Fall, so verschlimmert sich die Situation, der Körper übersäuert noch mehr und kommt aus diesem Kreislauf eigens nicht mehr heraus.

Unsere Angewohnheiten

Achten Sie einmal auf sich selbst. Wie lange kauen Sie, ehe der Schluckreflex einsetzt und Sie die Nahrung herunterschlucken? In unserer Gesellschaft sind wird alle meist so konditioniert, die Nahrung innerhalb kürzester Zeit zu uns zu nehmen und uns keine Zeit mehr dafür zu nehmen. Die meisten von uns schlucken die Nahrung innerhalb weniger Sekunden in nur wenig bis gar nicht zerkleinerter Form herunter. Und sich danach mit einem Schluck Wasser ein paar Sekunden Zeit zu nehmen – Fehlanzeige. Alles muss schnell gehen und da gehört auch die Nahrungsaufnahme dazu. Das ist auch der Grund, warum all die Fast Food Shops über die letzten Jahrzehnte so stark Einzug genommen haben. Man möchte einfach nur schnell satt werden, so dass man mit dem alltäglichen Rhythmus möglichst schnell fortfahren kann. Dieses Vorgehen ist aber fundamental falsch, denn unser Körper ist seit Urzeiten darauf ausgerichtet, über ein langes Kauen im Mund die Nahrung erst gründlich zu selektieren und evtl. ungenießbares dabei auszusondern. Man muss sich das so vorstellen: Vor langer Zeit sind wir durch die Natur gestreift und haben uns auf unseren Wanderungen die Nahrung gesucht. Nicht immer war uns dabei klar, ob das Gefundene genießbar oder nicht ist. Unser einziges Indiz zu damaliger Zeit war, ob ein Reiz in uns ausgelöst wurde. Zum Beispiel, dass wir eine gedankliche Zuordnung zu etwas bisherig Gegessenem herstellen konnten. Oder dass uns bei dem reinen Anblick ein immenses Hungergefühl überkam, so wie der heutig bekannte Spruch „Mir läuft das Wasser im Mund zusammen“. Hatten wir uns dann einmal für eine Nahrung entschieden, die den Weg in den Mund fand, war aber die Selektion der Nahrung damit noch lange nicht zu Ende. Im nächsten Schritt wurde die Nahrung so lange gekaut, bis zu in ihre kleinsten Bestandteile zermahlen und quasi zu einem richtigen Brei zerlegt wurde. Oft entschied sich erst im Laufe des Kauprozesses, ob die Nahrung wirklich geeignet war oder nicht. Denn mit zunehmender, mechanischen Zerlegung ergeben sich erst weitere grundlegende Eigenschaften, die durch unsere Geschmacksknospen aufgenommen werden. Zu früheren Zeiten war es oft auch gar so, dass die Nahrung bei erstmaligen Kauen als gar nicht geeignet erschien. So zum Beispiel bei sehr fasrigen Kräutern. Erst bei ausgesprochen langem Kauen konnte dann mithilfe genügend Menge an Speichel die Nahrung so aufgespalten werden, dass sie für den Verzehr wieder geeignet war. Genau dieses Vorgehen steckt aber, trotz Evolution, weiterhin in unserer Genetik. Die Nahrung in ihrer Ursprungsform, auch wenn noch so industriell aufbereitet, ist einfach nicht geeignet dazu, einfach nur hastig heruntergeschluckt zu werden. Unser Organismus ist zwar in der Lage, die Speisen dann wieder auszuscheiden, aber die elementare und dem Körper gewinnbringende Nutzung der Nährstoffe ist wieder eine ganz andere Sache.

Machen Sie den Test

Probieren Sie es selbst bei einigen Nahrungsmitteln aus und kauen Sie so lange, bis nur noch ein wässriger Brei übrig ist. Wichtig ist, dass Sie bei diesem Test immer nur ein Nahrungsmittel gleichzeitig zu sich nehmen. Sie werden erstaunt sein, wie lange sich immer wieder ein neuer Geschmack entfaltet. So zum Beispiel bei einer ganz normalen Weißmehlsemmel. Beim langen Kauen werden die Kohlenhydrate durch die Speichelflüssigkeit langsam in Zucker umgewandelt. Aus diesem Grunde schmeckt Ihre Semmel nach ausgeprägtem Kauen und daher einem breiähnlichen Zustand deutlich süßer wie noch am Anfang. Dasselbe bei vielen anderen Nahrungsmitteln, die im Laufe der Zeit einen ganz anderen Geschmack ausbilden.

Wie sollte ich kauen?

  1. Nehmen Sie mit einem Löffel oder einer Gabel eine nicht allzu große, Fingerkuppen große Portion Ihrer Mahlzeit auf. Die Portion sollte deswegen nicht zu groß sein, weil Sie beim anschliessenden Kauen diese mit Ihrem Speichel in einen Brei verwandeln sollen. Wenn die Portion zu groß ausfällt, so brauchen Sie zum einen sehr lange damit und zum anderen ist es dann für Ihren Speichel viel schwieriger, an wirklich alle Stellen zu gelangen. Dies ist aber für ein ideales Kauen unbedingt erforderlich.
  2. Führen Sie die Portion zu Ihrem Mund. Auf dem Weg dorthin können Sie auch gerne nochmal daran riechen. Umso mehr sich Ihre Sinne auf die Nahrung vorbereiten können, umso besser.
  3. Nehmen Sie die Nahrung mit Ihrem Mund auf und beginnen Sie zu Kauen. Kauen Sie nicht zu hastig und möglichst sinnlich, sodass Sie den Geschmack Ihrer Nahrung mit all Ihren Geschmacksknospen voll aufnehmen können. Der Kauvorgang pro Portion sollte mindestens 30 bis 60 Sekunden dauern. Im Laufe eines Kauvorganges werden Sie bemerken, dass sich die Wahrnehmung des Geschmacks mehrfach ändern kann. Das liegt daran, dass die im Speichel enthaltenen Enzyme die Kohlenhydrate aufspalten und sich damit auch die chemische Zusammensetzung respektive der Geschmack ändert.
  4. Ignorieren Sie einen über die Zeit evtl. antrainierten Schluckreflex. Viele machen bei den ersten Versuchen den Fehler und Schlucken trotz all ihrer Aufmerksamkeit zu früh. Schlucken Sie die Nahrung erst, wenn sie sich zu einem homogenen Brei verändert hat. Dazu muss sie mindestens 30 Sekunden (idealerweise 45 Sekunden) in Ihrem Mundraum verbracht, gekaut und damit eingespeichelt worden sein.
  5. Optional: Bevor Sie Schlucken, können Sie auch nochmal etwas Wasser zu sich nehmen. Dabei sollten Sie den zerkauten Brei in Ihrem Munde behalten, die Lippen spitzen und am Wasserglas ansetzen. Öffnen Sie Ihren Mund nur ein ganz klein wenig, sodass das Wasser nur tröpfchenweise eindringen kann. Erzeugen Sie durch Ziehen einen leichten Unterdruck in Ihrem Mund, so dass eine konstant kleine Menge an Wasser eindringen kann. Durch den entstehenden Unterdruck in Ihrem Mund werden die Speicheldrüsen angeregt und sondern so optimal an Speichelflüssigkeit ab, die sich dann mit dem Wasser respektive dem Nahrungsbrei vermischen kann. Die Menge des einfliessenden Wassers können Sie je nach Ihrem eigenen Belieben wählen. Warten Sie im Anschluss etwas ab, dabei können Sie optional gerne nochmal Kauvorgänge durchführen. Schlucken Sie im Anschluss die wässrig breiige Nahrung hinunter.

Der eigene Zustand und die Umgebung

Neben dem Kauen als elementar wichtigen Bestandteil der richtigen Nahrungsaufnahme sind noch einige weitere Gegebenheiten des eigenen Zustand und der gesamten Umgebung zu beachten.

  • Lassen Sie sich ausreichend Zeit. Für eine Mahlzeit sollten Sie mindestens 30 Minuten und im bestmöglichen Falle eine Stunde einplanen. Kauen Sie entsprechend der Anleitung ausgiebig, so benötigen Sie sowieso mindestens 30 Minuten für eine vollständige Mahlzeit. Während dieser Zeit sollten Sie sich ganz und gar auf die Nahrungsaufnahme konzentrieren. Dies bedeutet insbesondere, dass Sie neben zu keine Gespräche führen sollten. Denn in diesem Falle vernachlässigen Sie automatisch das Kauen und schlucken die Nahrung wieder unsauber gekaut herunter, selbst wenn Ihnen dies nicht unmittelbar auffällt! Jede weitere Ablenkung, wie das Lesen eines Buches, einer Zeitschrift, oder das Checken des Facebook Feeds, ist tunlichst zu vermeiden. Sie sollten Ihre volle Aufmerksamkeit nicht nur physisch, sondern auch psychisch voll auf das Essen richten.
  • Die Umgebung der Nahrungsaufnahme sollte ein für Sie als angenehm empfundener Ort sein. Dort sollte es zudem möglichst ruhig sein, sodass Sie die Möglichkeit haben, komplett abzuschalten und die Seele baumeln lassen zu können.
  • Achten Sie auf Ihre Körperhaltung. Sitzen Sie sich entspannt, aber mit einem aufrechten Oberkörper auf einen Stuhl. Krümmen Sie sich nicht zu sehr nach vorne oder nehmen die Mahlzeit gar im Liegen zu sich. Derartige Positionen führen unweigerlich immer dazu, dass sich ein Zustand der unvollständigen Nahrungsaufnahme einstellt. In Ihrer Essposition sollte Ihr Bauch schön entspannt sein und keiner Belastung ausgesetzt sein.
  • Limitieren Sie die Menge pro Kauvorgang. Im Klartext: Versuchen Sie nicht, die halbe Mahlzeit auf einmal zu sich zu nehmen. Nehmen Sie immer nur kleine Portionen auf den Löffel oder die Gabel. Helfen dabei kann auch schon die Wahl des richtigen Löffels. Essen Sie ein Dessert oder ähnliches, so nehmen Sie nur einen besonders kleinen Löffel und genießen Sie jeden Bissen bzw. jedes einzelne Kauen.
  • Machen Sie ausreichend Pausen. Auch wenn Sie ausreichend gekaut haben und die Nahrung bereits die Speiseröhre hinunter befördert haben. Warten Sie immer einen Moment ab, bevor Sie wieder Nahrung zu sich führen. Ihr Körper braucht immer etwas Zeit, bis er für den nächsten Bissen bereit ist. Am besten können Sie sich damit behelfen, wenn Sie jedes Mal Ihr Besteck ablegen und erst nach einigen Sekunden wieder aufnehmen, um die nächste Nahrung zu sich zu führen. Auch ein Schluck Wasser ist behilflich, um dem Körper nach jedem Bissen kurz Erholung zu geben.
  • Ihr seelischer Zustand ist entscheidend. Sind Sie schlecht gelaunt oder gar depressiv, so führt dies unweigerlich auch zu einer schlechten Verdauung. Beim Kauen angefangen bis hin zur weiteren organischen Verarbeitung ist Ihre Psyche an dem Prozess massgebend beteiligt. Denken Sie während des Essens an etwas positives und machen Sie sich nicht Gedanken über hochkomplexe Zusammenhänge oder Probleme. Auch Müdigkeit ist zu vermeiden. Hier besteht hier die Gefahr, dass Sie in unsaubere Essmuster fallen, sich nicht mehr vollständig auf das Essen konzentrieren können und natürlich auch, dass Sie kurze Zeit später gar einschlafen könnten.
  • Achten Sie auf den richtigen Zeitpunkt. Essen Sie grundsätzlich erst dann, wenn Sie auch wirklich Hunger haben. Und mit Hunger ist ein wirkliches Hungergefühl und nicht nur reiner Appetit gemeint. Essen auf Appetit ist stets zu vermeiden. Ihr Körper sollte lange Pausen zwischen den einzelnen Mahlzeiten haben, um sich ausgiebig erholen zu können. Ihr ganzer Verdauungsapparat braucht zur Verarbeitung der Mahlzeit ausreichend Zeit und muss sich danach von der erledigten Arbeit erst einmal erholen. Wie alles andere an Ihrem Körper, ist auch Ihr Verdauungsapparat keine Maschine, die ununterbrochen 24/7 laufen kann. Die Pausen zwischen den einzelnen Mahlzeiten sind elementar wichtig für eine gut funktionierende Verdauung. Lassen Sie sich zu wenig Zeit oder „schütten“ gar weiteres Material nach, bevor vorheriges Material noch nicht richtig verarbeitet wurde, ist eine Fehlfunktion unweigerlich die Folge. Ihr Körper wird mit ganz individuellen Folgeerscheinungen, ob Durchfall, Verstopfung, Gärung, Fäulnis, Schlackenbildung, etc. darauf antworten. Das übermässige, unkontrollierte „Fressen“ ist in unserer Gesellschaft eines der Hauptgründe für die zahlreichen Verdauungsprobleme! In Kriegen, als Nahrung knapp war und man mit wirklich nur dem allermindesten auskommen musste, verschwanden stets die Mehrzahl aller Verdauungsbeschwerden und daraus resultierenden Krankheiten. Und dass, obwohl in diesen Zeiten wirklich jedes vorhandene, und unter anderen Umständen nicht wirklich zuträgliches Nahrungsmittel gegessen wurde.
  • Last but not least: Achten Sie auf Ihr Befinden. Ihr Körper als Individuum reagiert immer anders wie ein anderer Körper. Das soll nun nicht heißen, dass sie mit den vorherig aufgestellten Prinzipien brechen sollen. Aber Sie sollen feinfühlig auf jegliche Vorkommnisse und jegliches Befinden sein, dass Sie irgendwie negativ beeinflussen könnte. Merken Sie eine negative Entwicklung durch bestimmte Umstände, korrigieren Sie sie und steuern sie dagegen. Nur wer sich genügend Zeit schenkt und aufmerksam das Wirken seines eigenen Körper studiert, kann bestmögliche Entwicklung und Heilung für sich beanspruchen.

Positive Nebenwirkung des ausgeprägten Kauens

Das kennt bestimmt jeder. Wenn man zum Beispiel ausgeprägt viel Sport gemacht hat und dabei fast oder gar in einen Zustand der Unterzuckerung geraten ist, den überfällt einen ein ohnmächtiges Hungergefühl. Man kommt heim und könnte erst einmal den halben Kühlschrank leer essen. Durch hastiges Schlingen ist es dann auch so, dass man viel zu viel isst und danach sich total überfressen fühlt. Das liegt daran, dass das Gehirn immer etwas Zeit benötigt, sich auf den immer mehr füllenden Magen einzustellen. Wer ausgeprägt kaut und sich dabei Zeit lässt, gibt dem Gehirn Zeit, rechtzeitig zu reagieren und entsprechendes Sättigkeitsgefühl anzuzeigen. Ein Zustand der Übersättigung kann damit gar nicht eintreten. Stattdessen wird man merken, dass man teilweise sich gar früher als üblich satt fühlt. Zum einen kann nämlich der Körper die Nährstoffe von gut gekauter Nahrung besser aufnehmen und braucht daher grundsätzlich weniger und zum anderen, wie angesprochen, stellt sich das Sättigungsgefühl entsprechend früh ein. Für alle, die also auch gerne etwas abnehmen möchten, ist ausgiebiges Kauen ideal.

Wofür ausreichend Kauen noch gut ist…

Wie in vorherigen Abschnitten bereits zu lesen war, regt langes und intensives Kauen die Speicheldrüsen an und erhöht auf Dauer die Speichelausscheidung. Viel Speichel ist eine gute Sache, denn wir brauchen ihn nicht nur zur Vorverdauung der Nahrung im Mund. Ebenso hilft er uns, dass wir uns sauber ausdrücken können. Er hält die Mundhöhle sauber und hilft durch seine Eigenschaften auch bei der Vorbeugung von Karies.