Kokoswasser Fasten

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Kokoswasser Fasten 2017-07-25T21:15:07+00:00

Warum Kokoswasser Fasten?

Das Fasten mit Kokoswasser kommt immer mehr in Mode. Bei dieser Art des Fastens nehmen Sie während der Fastenzeit lediglich Kokoswasser und normales, reines Wasser zu sich. Auch beim Kokoswasser Fasten geht es darum, den Körper während der Fastenzeit massiv zu entlasten, sodass er all seine Kräfte von der Verarbeitung von Lebensmitteln ablenken und auf die Selbstheilung richten kann. Ansetzen kann man das Kokoswasser Fasten zwischen dem reinen Wasserfasten und dem Saftfasten. Auch wenn es noch nicht so bekannt ist wie das Saftfasten, so ist es dennoch genauso effektiv.

Anbei einige Vorteile, warum Kokoswasser ein sehr geeignetes Lebensmittel zum Fasten ist:

  • Kokoswasser gibt Ihnen Energie. Im Gegensatz zu dem reinen Wasserfasten führt Ihnen Kokoswasser während der Fastenzeit weiterhin Energie zu. Dadurch ist die Chance, sich während der Fastenzeit müde, schlapp und ausgelaugt zu fühlen, deutlich geringer wie beim Wasserfasten. Sie können damit viel besser Ihrer normalen Tagesroutine nachgehen.
  • Kokoswasser enthält eine Fülle von Mineralien, Vitamine, Proteine, Kohlenhydrate, etc.. Diese unterstützen Ihren Körper effektiv während des Selbstheilungsprozesses.
  • Kokoswasser enthält eine Fülle an Elektrolyten. Diese wirken positiv auf Ihr Herz, Ihre Nerven und andere Muskeln während der Fastenkur und auch danach.
  • Es gibt kein reineres Wasser wie Kokoswasser. Wenn Sie 100% reines, nicht weiter verarbeitetes Kokoswasser zu sich führen, dann nehmen Sie eine der natürlichsten und klarsten Formen von Wasser zu sich. Dieses Wasser enthält sehr hochwertige Salze, die Sie sonst kaum in anderen Lebensmitteln finden. In der Medizin wird Kokoswasser manchmal sogar als Ersatz für eine Bluttransfusion in die Blutbahn verabreicht.
  • Kokoswasser ist alkalisch. Es enthält sehr viel an Kalium, Magnesium und Kalzium. Diese Mineralien helfen dem Körper dabei, ein Gleichgewicht des Säure-Basen Haushaltes im Körper herzustellen. Insbesondere bei Darmerkrankungen ist Kokoswasser ideal, da es neben dem Darm auch gegen die Übersäuerung im Magen sowie des gesamten Organismus wirkt.
  • Kokoswasser bekämpft freie Radikale. Im Kokoswasser befinden sich viele Antioxidantien. Diese Antioxidantien bekämpfen freie Radikale, denn sie geben Elektronen ab. Zur Vorbeugung von Krankheiten chronischer Natur, Krebs, usw. ist Kokoswasser ideal.
  • Kokoswasser wirkt auf den Körper äußerst reinigend.

Wie lange sollte man mit Kokoswasser fasten?

Die Dauer des Fastens kann individuell bestimmt werden. Die Zeitspanne wird hierbei in der Regel zwischen einem Tag und knappen zwei Wochen angesetzt. Wenn allerdings nur ein oder zwei Tage gefastet wird, so kann dies nur als kleine Detox Einheit zum revitalisieren des Organismus betrachtet werden. Eine langanhaltende Selbstheilung ist damit noch nicht zu erwarten.

Am effektivsten ist es daher, die Fastenzeit zwischen sieben und zehn Tagen anzusetzen. Denn über diesen Zeitraum hinweg bekommt der Körper ausreichend Zeit, sich auf die Fastenperiode einzustellen und sich zu regenerieren. Wie bei anderen Fastenarten auch, ist es beim Kokoswasser Fasten wichtig, auf den eigenen Körper zu hören. Oftmals zeigt Ihnen Ihr Körper, wenn er mit der Selbstheilung abgeschlossen hat und sich wieder mit Nahrung beschäftigen „möchte“. Den meisten Erfahrungsberichten von Kokoswasser Fastenden nach ist dies zwischen dem 7. und 9. Tag der Fastenperiode der Fall.

Welches Kokoswasser sollte ich zum Fasten benutzen?

Sollten Sie sich zufällig in tropischen Gefilden aufhalten und Sie damit unbegrenzt Zugriff auf frische Kokosnüsse haben, so ist dies natürlich die beste Wahl. Gerade in Ländern wie Thailand oder Bali können Sie quasi an jeder Ecke eine frische, grüne Kokosnuss für gerade einmal gut einen Euro kaufen. Grüne Kokosnüsse, die frisch geerntet wurden, enthalten teilweise mehr als einen Liter frisches Kokoswasser. Wer sich also über längere Zeit in einem tropischen Land aufhält, für den ist dies natürlich die erste Wahl.

Die meisten von Ihnen werden sich jedoch nicht über einen längeren Zeitraum in einem tropischen Land aufhalten. Meistens werden Sie also nicht eine frische, grüne Kokosnuss zur Hand haben. In dem Falle kaufen Sie am Besten reines Kokoswasser in der Flasche oder im Tetrapack. Wenn es BIO zertifiziert sein sollte, wäre dies natürlich nicht schlecht, muss aber nicht zwingend. Viel wichtiger ist, dass es sich wirklich um reines, unbehandeltes Kokoswasser handelt. Viele Hersteller setzen dem Kokoswasser nämlich für den Transport Konservierungsstoffe zu oder erhitzen es. Achten Sie dabei auf der Verpackung auf entsprechende Angaben.

In manchem Thai Laden oder Supermarkt werden Sie auch braune Kokosnüsse finden. Das darin enthaltene Kokoswasser ist oft sehr süß und lecker. Das hat den Hintergrund, dass der Zeitraum der Ernte der Kokosnuss schon lange her ist und aufgrund von weiterer Reifung das Wasser immer süßlicher wird. Ebenfalls wird Ihnen bestimmt auffallen, dass eine braune Kokosnuss nur noch einen Bruchteil des Wassers einer grünen, frisch geernteten Kokosnuss enthält. Nachteil dieses Kokoswassers ist, dass viele der so hochwertigen Inhaltsstoffe von frischem Kokoswasser nicht mehr enthalten sind. Aus dem Grunde heraus, würden wir diese Variante von Kokoswasser für das Fasten weniger empfehlen.

Der Ablauf beim Kokoswasser Fasten

Der Ablauf ist im Grunde identisch wie beim Wasser- oder Saftfasten. Sie trinken über den Tag verteilt immer wieder Kokoswasser, zwischendrin natürlich auch sehr viel normales Wasser. Trinken Sie je nach körperlichem Befinden zwischen 1,5 und 4 Liter Kokoswasser am Tag. Gerne können Sie die Zeiten des Trinkens an die Zeiten Ihrer üblichen Mahlzeiten anpassen. So zum Beispiel jeweils ein Liter Morgens, Mittags und Abends. Zwischen diesen Einheiten sollten Sie zusätzlich sehr viel Wasser trinken. Passen Sie die Menge des Kokoswassers an Ihren Bedarf an. Wenn Sie sehr zierlich sind, dann reicht Ihnen unter Umständen schon 1,5 Liter an Kokoswasser am Tag.

Wenn Ihr Gefühl Ihnen bereits sagt, dass Sie im Moment mit Kokoswasser ausreichend gefüllt sind, dann sollten Sie nicht absichtlich noch mehr trinken. Hier gilt das gleiche wie beim Essen: Nehmen Sie nur die Menge zu sich, die Sie und Ihr Körper auch wirklich benötigen. Jedes mehr ist gerade beim Fasten nicht unbedingt produktiv.

Sollten Sie länger als einen Tag fasten, so ist es auch beim Kokoswasser Fasten so, dass Ihnen üblicherweise der zweite und vor allem dritte Tag am schwersten fallen wird. Denn hier zeigen sich Entgiftungserscheinungen am stärksten und der Körper reagiert mit Kopfweh, Schwindel, Müdigkeit, schlechtem Atem, übel riechendem Schweiß usw. In diesem Stadium sollten Sie die Fastenkur nicht abbrechen, sondern kontinuierlich fortfahren. Ab dem vierten Tag geht es den meisten Fastenden wieder deutlich besser.

Gut zu wissen: Kokoswasser wirkt harntreibend.

Wenn Sie auch sonst gerne Kokoswasser trinken, so ist es Ihnen vielleicht schon einmal aufgefallen. Nach dem Trinken müssen Sie besonders oft auf die Toilette. Dies hat damit zu tun, dass das Kokoswasser harntreibend wirkt. Dies ist an sich ein Vorteil, denn mitunter dadurch wirkt das Kokoswasser auf den gesamten Organismus sehr reinigend und spült die Gifte und Schlacken aus dem Körper. So ist es zum Beispiel auch sehr hilfreich bei Nieren- oder Harnleitersteinen. Auf der anderen Seite müssen Sie dies organisatorisch beim Fasten mit Kokoswasser immer im Hinterkopf behalten. Wenn Sie beispielsweise eine mehrstündige Besprechung haben, so sollten Sie nicht unmittelbar zuvor einen Liter Kokoswasser trinken. Hier empfiehlt sich dann eher erstmal Wasser und danach das Kokoswasser zu trinken.

 

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