Bentonit

Bentonit 2017-07-08T22:06:27+00:00

Bentonit im Allgemeinen und im Sinne einer Darmreinigung

Bei Bentonit handelt es sich um eine Heilerde, der eine außergewöhnliche Kraft zugeschrieben wird. Als besonders wirkungsvoll erweist sich dieses Präparat, wenn es darum geht, Giftstoffe im Verdauungssystem des Menschen zu binden und das Darmmilieu zu harmonisieren. Das wiederum hat zur Folge, dass der menschliche Organismus eine gesunde Darmflora aufbauen und somit seine Selbstheilungskräfte aktivieren kann. Weil dieser Stoff in der Europäischen Union seit Mai 2013 nicht mehr als Lebensmittelzusatz verwendet werden darf, sehr wohl aber als Arzneistoff, gibt es jedoch einige Vorurteile seitens der Verbraucher. Diese haben ihren Grund jedoch eher in mangelndem Hintergrundwissen. Zuvor wurde der Lebensmittelzusatzstoff mit der Bezeichnung E 558 in der Getränkeindustrie bei der Herstellung von Wein und Fruchtsäften sowie für die Produktion von Kakaobutter verwendet.

Auf die Inhaltsstoffe kommt es an

Benannt wurde diese Heilerde nach der Fundstelle in der Benton-Formation im US-Bundesstaat Wyoming. Es handelt sich hierbei um ein Gestein, das aus unterschiedlichen Tonmineralien besteht, wobei es sich beim Hauptbestandteil um Montmorillonit handelt, einem Natrium-Aluminium-Silikat. Das erklärt, warum die Heilerde eine starke Quell- und Wasseraufnahmefähigkeit hat. Des Weiteren enthält die Heilerde, die entsteht, wenn vulkanische Asche verwittert, weitere Mineralien wie Glimmer, Pyrit, Calcil, Feldspat und Quarz.

In abbauwürdigen Mengen kommt die Heilerde aber nicht nur in den USA vor. Eine der größten Lagerstädten Europas befindet sich auf den griechischen Inseln. Auch in Deutschland gibt es Lagerstätten, nämlich im Osten Oberbayerns, nahe der schwäbischen Stadt Thannhausen sowie in Niederbayern.

Welche Vorurteile gibt es gegen die Heilerde?

Selbst gegen die bekanntesten Heilmittel, deren Wirksamkeit auch wissenschaftlich nachgewiesen ist, werden rasch Stimmen laut, die deren positive Wirkung auf den menschlichen Organismus in Frage stellen. Folgende Vorurteile sind bezüglich Bentonit weit verbreitet:

Die Heilerde raubt dem Körper Mineralstoffe und Vitamine

Dieses Vorurteil gründet darauf, dass die Heilerde bei oraler Einnahme eine stark adsorbierende Kraft hat. Deshalb wurde das Vorurteil laut, dass dem Körper durch die Einnahme nicht nur giftige Stoffe, sondern auch Mineralien und Vitamine entzogen würden. Diese würden daraufhin für den Organismus verloren gehen, weil sie eben über den Darm ungenutzt ausgeschieden werden. Dieses Vorurteil ist insofern falsch, weil die Heilerde sehr wohl einen Unterschied zwischen „guten“ und „bösen“ Stoffen macht.

Die Moleküle, aus denen die Heilerde aufgebaut ist, haben eine starke negative Ladung. Die Moleküle ziehen also lediglich jene Substanzen an, die eine positive Ionenladung besitzen, diese Wirkung zeigt die Heilerde eben auch im Verdauungstrakt. Gebunden werden von der Heilerde also auch jene Stoffe, die für den menschlichen Körper ungesund sind. Dazu gehören neben schädlichen Bakterien und Säuren auch radioaktive Partikel oder Schwermetalle.

Zugleich hat die Heilerde eine reinigende Wirkung für den Darm. Denn sie beseitigt Ablagerungen, überschüssigen Schleim und Reste von Kot. Die reinigende Funktion wirkt sich insofern positiv auf die Gesundheit des Menschen aus, weil durch diese Stoffe die Aufnahme von wichtigen Nährstoffen, Mineralien und Vitaminen aus den Lebensmitteln tatsächlich beeinträchtigt wird. Damit schafft die Heilerde zugleich die Voraussetzungen dafür, dass lebenswichtige Substanzen aus der Nahrung aufgenommen und im Körper verarbeitet werden können. Selbst das persönliche Wohlbefinden und die persönliche Leistungsfähigkeit lassen sich bereits innerhalb weniger Tage enorm steigern. Dieser Aspekt ist allerdings stark von der persönlichen Konstitution der Betroffenen abhängig.

Das Vorurteil von der Zerstörung der Darmflora durch die Heilerde

Dieses Vorurteil gründet auf demselben Wirkungsmechanismus der Heilerde. Behauptet wird, dass durch die Heilerde die natürliche Darmflora des Menschen zerstört werde. Die Begründung: Es würden neben Giftstoffen auch Darmbakterien, die für den menschlichen Organismus wichtig sind, aufgesaugt und schließlich ungenutzt ausgeschieden. Richtig ist jedoch genau das Gegenteil:

Weil von der Heilerde positiv geladene Substanzen adsorbiert werden, beseitigt sie eben auch schädliche Bakterien, die ebenfalls eine positive Ladung besitzen. Nützliche Bakterien haben hingegen eine negative Ladung, sodass diese nicht von der Heilerde gebunden und nutzlos ausgeschieden werden.

Positiv auf die Darmflora wirkt sich auch die antimykotische Wirkung der Heilerde aus. Dadurch werden nämlich für den menschlichen Organismus schädliche Pilze aus dem Verdauungstrakt entfernt. Das wiederum hat zur Folge, dass sich die natürliche Darmflora des Menschen um einiges schneller regenerieren und auch wieder aufbauen kann. Bekannt ist die Heilerde vor allem dafür, dass sie das Gift von Schimmelpilzen, die sogenannten Aflatoxine, binden und ausleiten kann. Das ist insofern wichtig, als eine Schädigung der Darmflora noch zu den eher harmlosen Auswirkungen, die das Gift der Schimmelpilze auf den Organismus haben, zählt. Sehr viel schlimmer ist die Tatsache, dass diese Gifte auch hochgradig krebserregend sind. Aktuell gilt die Einnahme der Heilerde sogar als einzige Möglichkeit, um sich vor diesen Toxinen zu schützen. Denn besonders gefährlich sind die Gifte aufgrund der Tatsache, dass sie geruchslos sind und auch nicht erschmeckt werden können.

Dies ist in der Viehzucht schon wesentlich länger bekannt, weshalb die Heilerde sehr gern bei Nutztieren als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt wird. Der Grund: Wird das Futter mit Heilerde versetzt, läuft der Verdauungsvorgang bei den Nutztieren erheblich besser. Weil durch die Heilerde die Gesundheit der Tiere verbessert wird, steigert sich damit auch ihr wirtschaftlicher Nutzen. Die bessere Gesundheit kommt dadurch zu Stande, dass die Heilerde erheblich zur Entlastung der Darmflora beiträgt. Und auch bei Nutztieren beseitigt die Heilerde radioaktive Partikel und neutralisiert damit einen erheblichen Störfaktor für die Gesundheit. Indirekt profitiert aber auch der Mensch davon. Immerhin bedeuten gesündere Nutztiere auch gesündere Lebensmittel, weil diese deutlich weniger mit schädlichen Inhaltsstoffen belastet sind.

Ein Vorurteil: Ist das enthaltene Aluminium gefährlich?

Das Metall Aluminium gilt nicht gerade als gesund für den Menschen. Weil es im Gehirn verstorbener Alzheimer-Patienten in außergewöhnlich großen Mengen gefunden wurde, vermutet man, dass Aluminium dazu beitragen könnte, dass manche Demenzerkrankungen beim Menschen ausbrechen. Ein gesundheitsbewusster Mensch vermeidet deshalb in aller Regel Produkte, die Aluminium enthalten.

Allerdings handelt es sich bei Aluminium um einen wesentlichen Bestandteil sämtlicher Erden. Das in dieser Heilerde enthaltene Aluminium wirkt sich auf den Menschen ausschließlich positiv aus. Ein Grund dafür besteht darin, dass das Aluminium in dieser Heilerde ausschließlich in einer oxidierten Form vorliegt. Folglich ist es für den Menschen unbedenklich, weil es vom Organismus gar nicht erst aufgenommen werden kann. Ein weiterer Grund für die Unbedenklichkeit besteht darin, dass die Heilerde einen Überschuss an Silizium enthält. Dieser hindert das Aluminium daran, sich im menschlichen Körper einzulagern, sollte das Metall wider Erwarten doch in den Körper gelangen.

Mittlerweile wurde sogar im Rahmen von Tierversuchen bestätigt, dass eine eventuell bestehende Belastung des Gehirns durch Aluminium wieder rückgängig gemacht werden kann, wenn sich die Betroffenen siliziumreich ernähren.

Ferner wird aus dem Aluminiumhydrosilikat im Verdauungssystem ein Aluminium-Magnesium-Silikat gebildet. Dieser Stoff wiederum kann Säuren hervorragend binden. Die Heilerde kann also auch dafür genutzt werden, den Körper zu entsäuern.

Ein Vorurteil: Die Heilerde versorgt den Körper lediglich mit Mineralstoffen

Weil in der Heilerde äußerst viele Spurenelemente und Mineralien enthalten sind, glauben viele Verbraucher, dass die Heilerde als Nahrungsergänzungsmittel bei einer nährstoffarmen Ernährung verwendet werden kann. Auch wenn ein geringer Teil der in dieser Heilerde enthaltenen Mineralien wie etwa Silicium in den Körper gelangt, ist dies viel zu wenig, um den Mineralstoffbedarf eines Menschen decken zu können. Sinn und Zweck dieser Heilerde, die wegen des hohen Mineralstoffgehaltes auch als Mineralerde bezeichnet wird, ist es nicht, den Körper mit Mineralien zu versorgen, sondern den Darm zu reinigen, den Körper zu entgiften und eine gesunde Darmflora aufzubauen. Wer also Nahrungsergänzungsmittel einnimmt, um seinen Bedarf an Mineralien zu decken, sollte diese auch parallel zum Konsum der Heilerde weiterhin einnehmen.

Warum wird ein Baustoff und Bodenhilfsmittel eingenommen?

In der Tat wird Ben-tonit für eine Vielzahl von Anwendungsbereichen genutzt. Unter anderem schätzen naturnah arbeitende Landwirte die Mineralerde als Bodenhilfsmittel. Dank ihrer Adsorptionskapazitäten und der Fähigkeit, Wasser zu speichern, kann sie nämlich die Fruchtbarkeit des Bodens erhöhen. Auch in der Baubranche wird die Heilerde verwendet, unter anderen als Abdichtungsmaterial. Weitere Einsatzgebiete finden sich bei der Keramikherstellung sowie bei der Abwassersanierung.

Was viele nicht wissen: Zahlreiche Dinge, die der Mensch fast täglich konsumiert, werden noch für andere Zwecke verwendet. Beispiele sind etwa Essig oder Bier. Ersterer hat sich nicht nur als Salatdressing, sondern auch als hervorragendes Mittel zur Entkalkung bewährt, während Bier so mancher gern als Haarspülung benutzt. Und auch das Lebensmittel Olivenöl wird gern für die Pflege der Haut benutzt.

Ein natürliches Mittel zur Entgiftung und bei Durchfall

Bei der Mineralerde Ben-tonit handelt es sich um ein völlig natürliches Präparat, das dadurch entstanden ist, dass Mineralerde verwittert. Die hohe Adsorptionsfähigkeit hat neben der negativen Ladung der Moleküle noch einen weiteren Grund: Die Mineralerde wird äußerst fein vermahlen. Dadurch besitzt sie eine sehr große Oberfläche. Diese Eigenschaften machen die Mineralerde zu einem geradezu idealen Präparat zur Darmreinigung, aber auch gegen Durchfall. Der gesamte menschliche Körper wird also entgiftet und zugleich vor jeglichen schädlichen Stoffen geschützt.

Darum ist die Entgiftung des Körpers mit Mineralerde so effektiv

Die Entgiftung durch Mineralerden, die schädliche Stoffe binden und dazu führen, dass sie über den Verdauungstrakt ausgeschieden werden, gilt als äußerst effektiv. Das hat den Grund, dass die Mineralerde schädliche Stoffe an sich bindet. Erfolgt dies innerhalb des Verdauungstraktes, kann der Körper diese Stoffe also nicht mehr aufnehmen, stattdessen werden sie einfach ausgeschieden. Die schädlichen oder giftigen Stoffe können also erst gar nicht in den Blutkreislauf gelangen und möglicherweise an einer anderen Stelle des Körpers einen Schaden verursachen. Als besonders effektiv gilt eine Entgiftung des Körpers oder die Darmreinigung, wenn sie mit Hilfe der Mineralerde Ben-tonit erfolgt.

Diese Heilerde kann also optimal im Rahmen einer Kur eingesetzt werden. Darüber hinaus eignet sie sich bestens als naturheilkundliches Mittel, durch das der Körper täglich entgiftet werden kann. Die Betroffenen können also eine kleine Menge der Heilerde täglich zur Vorbeugung einnehmen. Dadurch werden die Schadstoffe, die der Mensch aus seiner Nahrung, aber auch aus der Umwelt jeden Tag einnimmt, gebunden und wieder ausgeschieden.

Dadurch trägt die Mineralerde dazu bei, dass der Organismus durch Schadstoffe nur in einem geringen Ausmaß belastet wird. Zugleich können die Betroffenen dadurch ihre Ausleitungsorgane – dazu zählen neben dem Darm auch die Nieren und die Leber – wesentlich entlasten, das persönliche Wohlbefinden erheblich steigern und auch den allgemeinen Gesundheitszustand verbessern.

Welche Schadstoffe werden von der Heilerde gebunden?

Neben schädlichen Bakterien und den bereits erwähnten Giften von Schimmelpilzen bindet die Heilerde ferner Schwermetalle, radioaktive Partikel sowie die Rückstände von Pestiziden. Weil diese Wirkung vor allem im Darm eintritt, zeigen sich die positiven Effekte auf die Gesundheit besonders gut, wenn die Betroffenen unter einem bakteriellen Infekt im Darm leiden.

Darum hilft die Heilerde auch gegen Durchfall

Das Problem kennen vor allem Reisende, welche die schönste Zeit des Jahres gern im sonnigen Süden verbringen: Kaum sind sie angekommen, haben ihren Koffer ausgepackt und vielleicht die erste Mahlzeit zu sich genommen, leiden sie auch schon unter Bauchkrämpfen und Durchfall. Dieses Problem tritt übrigens nicht nur in fernen und exotischen Ländern auf. Denn um mit Bakterien in Berührung zu kommen, die das eigene Verdauungssystem nicht kennt und deshalb empfindlich darauf reagiert, reicht oft schon eine Fahrt in den Süden Europas.

Und selbst zu Hause ist keiner davor gefeit, sich eine Magen-Darm-Verstimmung einzufangen. Dafür reicht schon eine Kombination aus sommerlichen Temperaturen und bestimmten Lebensmitteln aus. Die Betroffenen quälen sich also durch den Tag, bleiben stets in Reichweite der Toilette und wünschen sich nichts sehnlicher, als ein Mittel, das der Darmgrippe ein Ende setzt.

Der Durchfall lässt sich relativ einfach mit dem rezeptfreien Präparat Loperamid stoppen. Das ist ein sogenannter Peristaltikhemmer, der die starken Bewegungen des Darms lähmt. Denn diese führen dazu, dass der Stuhl eine wässrige Konsistenz behält und schnell vom Körper ausgeschieden wird. Diese schnellen und heftigen Darmbewegungen haben einen ganz einfachen Grund: Schädliche Krankheitserreger werden vom Verdauungssystem als solche erkannt. Der Körper will sie nun schnellstmöglich wieder ausscheiden, damit sie sich nicht festsetzen, vom Darm aus weiter ausbreiten und möglicherweise an anderer Stelle im Organismus Schaden anrichten.

Das Medikament hat aber einen erheblichen Nachteil: Weil es den Darm blockiert, bleibt der bakteriell infizierte Stuhl länger im Körper. Das Wasser wird dem Stuhl daraufhin im Dickdarm entzogen – aber eben nicht nur das Wasser, sondern auch die Bakterien. Daraufhin wird das menschliche Immunsystem richtig in Anspruch genommen. Das gilt umso mehr, wenn es sich um aggressive Bakterien handelt – dann kann der Gesamtzustand sogar in einen kritischen Bereich abrutschen. Betroffene sollten Loperamid also bei einer bakteriellen Darminfektion keinesfalls als alleiniges Medikament einnehmen – zumindest nicht, wenn sie den Infekt selbst behandeln möchten, ohne einen Arzt aufzusuchen.

Heilerde: Ideale Hilfe bei Durchfall

Was sich die Betroffenen bei Durchfall also eigentlich von einem Medikament erwarten, vermag Loperamid nicht zu leisten. Denn für eine optimale Wirkung sollte der Darm nicht nur gelähmt werden, sondern darüber hinaus in Bezug auf die Selbstheilung unterstützt werden. Gefragt wären in dieser Situation also Präparate mit folgenden Eigenschaften:

– Die Zahl schädlicher Bakterien sollte insgesamt reduziert werden, indem sie gebunden und anschließend ausgeschieden werden.

– Die Gifte, die diese Bakterien innerhalb des Verdauungstraktes ausscheiden, sollten ebenfalls gebunden und ausgeschieden werden.

– Das überschüssige Wasser sollte gebunden oder so vom Körper aufgenommen werden, dass die Bakterien nicht weiter verteilt und verbreitet werden.

– Der Stuhl sollte nicht mehr dünnflüssig sein, sondern eine feste Form besitzen.

– Eventuell entstandene Gase sollten gebunden werden.

– Der Verdauungsapparat sollte dahingehend unterstützt werden, dass eine gesunde Darmflora aufgebaut wird.

– Die Tätigkeit des Darms sollte nicht gelähmt werden, und auch sonstige Nebenwirkungen sollten nicht auftreten.

Diese Kriterien werden von der Mineralerde dank der hohen Adsorptionskraft und der sehr großen Oberfläche bestens erfüllt. Sie sollte also in keiner Reiseapotheke fehlen, wenn es darum geht, ein schnelles Mittel gegen Durchfall zur Hand zu haben.

Die Entgiftung von Schwermetallen

Als Schwermetalle werden Metalle bezeichnet, die eine sehr große Dichte aufweisen. Als Folge der Umweltverschmutzung befinden sich die Schwermetalle zumindest in Spuren im Wasser und in der Luft, aber auch in der Nahrung. Beispielsweise enthält das Fleisch mancher Speisefische sehr hohe Konzentrationen an Quecksilber. Partikel von Schwermetallen können sich aber auch aus den Füllungen der Zähne lösen, sodass sie über den Verdauungstrakt in den Körper gelangen, wo sie Ablagerungen bilden. Das ist bei der Entgiftung mit Mineralerde nicht der Fall, weil die Schwermetalle gebunden und ausgeschieden werden.

Anders hingegen ist die Lage, wenn die giftigen Schwermetalle nicht gebunden werden. Der sogenannte osmotische Druck sorgt dafür, dass sie im kompletten Körper verteilt werden, wenn sie erst einmal in den Organismus gelangt sind. Die Schwermetalle werden also aus Gewebeteile, die einen hohen Schwermetallgehalt haben, in Gewebe oder Gewebeteile verschoben, in denen der Gehalt an Schwermetallen niedrig ist. Das hat zur Folge, dass die Schwermetalle den gesamten Organismus durchwandern.

Um das zu verhindern, lohnt es sich, die Mineralerde einzunehmen. Das kann entweder täglich erfolgen, wobei dann lediglich kleine Mengen eingenommen werden, oder in Form einer Kur. Beispielsweise können die Betroffenen zweimal pro Jahr jeweils eine Woche lang zwei- bis dreimal pro Tag Mineralerde einnehmen. Denn die Heilerde bindet die Schwermetalle direkt im Verdauungstrakt. Dadurch wird der Körper davor bewahrt, dass er durch die Schwermetalle weiter geschädigt wird.

Die Entgiftung von Schimmelpilzen

Schimmelpilze produzieren die sogenannten Alfatoxine. Von diesen Giften reichen bereits kleine Mengen aus, um den menschlichen Organismus erheblich schädigen zu können. Unter anderem können sie die Leber vergiften und bei Betroffenen, die ihnen dauerhaft ausgesetzt sind, sogar Krebs auslösen. Schimmelpilze in der Nahrung lassen sich zwar erschmecken. Allerdings muss sich der Pilz dafür schon weit ausgebreitet haben. Die Gifte der Schimmelpilze sind dagegen schon vorhanden, wenn der Befall mit Schimmelpilzen noch so gering ist, dass er nicht weiter auffällt. Eine besondere Gefahr geht von den Giften aus, weil diese geruchslos sind und sich im Lebensmittel nicht erschmecken lassen.

Wer feststellt, dass seine Lebensmittel ganz oder teilweise von Schimmelpilzen befallen sind, sollte diese also wegwerfen. Aber: Bevor sich der Schimmelpilz überhaupt auf der Oberfläche von Lebensmitteln bemerkbar macht, hat er sich unter der Oberfläche schon längst weit ausgebreitet. Mit Schimmelpilzgiften können übrigens auch Getreide sowie sämtliche Getreideprodukte oder Nüsse – vor allem, wenn sie ohne Schale gekauft werden – belastet sein.

Für die Verbraucher ist es deshalb geradezu unmöglich, Schimmelpilzgifte vollständig zu meiden. Auch in diesem Fall bietet die Mineralerde einen effektiven und zuverlässigen Schutz. Der Grund: Die Gifte werden innerhalb des Verdauungssystems gebunden, bevor sie in den Organismus gelangen können und anschließend einfach ausgeleitet. Dieser Schutz konnte bereits in verschiedenen Studien nachgewiesen werden.

Wie diese Studien ergaben, haben verschiedene Mineralerden eine große Affinität zu den Giften von Schimmelpilzen, sodass sie einen erheblichen Anteil daran hatten, die im Verdauungstrakt vorhandenen Pilzgifte deutlich zu reduzieren. Ein besonders positiver Effekt: Nützliche Stoffe wie Spurenelemente oder Vitamine werden nicht an die Mineralerden gebunden. Weil es sich bei der Therapie mit Mineralerden um eine günstige Methode handelt, die darüber hinaus einfach anzuwenden ist, kamen die beteiligten Wissenschaftler zum Schluss, dass die Bindung von Schimmelpilzgiften im Verdauungstrakt einen guten Beitrag zur Förderung der Gesundheit leisten könnte.

Das Jungbrunnen-Experiment: Ein besonderer Erfolg

Der französische Arzt Dr. Alexis Carrell hatte zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein faszinierendes Experiment durchgeführt: Er gab embryonale Hühnerzellen in eine Lösung, versorgte diese lediglich mit allen wichtigen Nährstoffe und wechselte die Lösung täglich aus. Durch den Wechsel der Lösung entfernte er automatisch auch sämtliche Abbauprodukte des zellulären Stoffwechsels. Diese hätten sich andernfalls nämlich in der Lösung immer weiter angesammelt.
Während ein Huhn für gewöhnlich eine Lebenserwartung von etwa sieben Jahren hat, konnten Dr. Carrels Hühnerzellen sage und schreibe 29 Jahre lang überleben. Allerdings starben die Zellen nicht aus Altersschwäche ab, sondern weil ein Assistent des Arztes einen Fehler begangen hatte: Dieser hatte schlicht und ergreifend vergessen, die Lösung auszuwechseln.

Dr. Alexis Carrell kam durch dieses Ergebnis zum Schluss, dass Zellen im Grunde unsterblich sind – sofern sie ausreichend und regelmäßig mit Nährstoffen versorgt werden und zugleich die Abbauprodukte des Stoffwechsels ebenso regelmäßig entfernt werden. Der französische Mediziner vertrat daraufhin die Meinung, dass der Alterungsprozess nicht durch den Faktor Zeit ausgelöst wird, sondern durch die Ansammlung von Schadstoffen, die der Körper nicht mehr ausscheiden kann.

So hilft Mineralerde beim natürlichen Anti-Aging

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung, die reich an Vitalstoffen ist, gegebenenfalls in Kombination mit Nahrungsergänzungsmitteln, kann Mineralerde natürlich nicht ausgleichen. Letztere trägt aber maßgeblich dazu bei, dass sich im menschlichen Körper keinerlei Schadstoffe ansammeln können. Wer also etwas tun möchte, um seinen persönlichen Alterungsprozess zu verlangsamen, sollte keinesfalls auf die Einnahme von Mineralerde als natürliche Möglichkeit des Anti-Agings verzichten.

Heilerde wird übrigens in zahlreichen Formen angeboten, sodass jeder Konsument auch geschmacklich auf seine Kosten kommt. Auf dem Markt ist Heilerde in Pulverform, in Form einer Flüssigkeit, die ins Wasser eingerührt werden muss, sowie als Kapseln. Letztere werden zusammen mit einem Glas Wasser geschluckt. Wer Mineralerde einnehmen möchte, muss lediglich daran denken, während der Zeit der Einnahme viel stilles Wasser zu trinken.

Natürliche Schönheit und Jugend kommt allerdings nicht nur von innen, sondern zeigt sich auch äußerlich, nämlich auf der Haut. Empfehlenswert kann die Verwendung von Heilerde vor allem für Personen sein, die unter diversen Hautproblemen wie Ekzemen oder Akne leiden.

Der Hintergrund: Weil es sich bei der Haut um das größte Organ des Menschen handelt, spielt dieses auch eine wichtige Rolle, wenn es um den Transport von Giften geht. So werden Schadstoffe, die sich im Körper angesammelt haben, größtenteils über die Haut ausgeschieden. Dieser Entgiftungsweg sollte also frei gehalten werden, statt ihn mit verschiedenen Kosmetikprodukten zu verstopfen.